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 Stadtwappen Museum der Stadt Ludwigsfelde

Einblick in die Ludwigsfelder Geschichte

Rollertreffen 2008


Das Museum der Stadt Ludwigsfelde öffnete am 28. September 2002 im neuen Domizil in dem in mehrjähriger Arbeit umgebauten Bahnhofsgebäude seine Pforten. Der repräsentative honiggelbe Backsteinbau wurde im Jahre 1886 erbaut und ist eines der ältesten Gebäude der Stadt.
Anlässlich des Weltmuseumstages am 18.Mai 2003 wurde ein neuer Schriftzug enthüllt, der die Besucher und Reisenden in altdeutschen Lettern begrüßt.
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Für das kommende Jahr ist ein Erweiterungsbau für des Museums geplant. Dann können die Museumsbesucher auch die Fahrzeuge aus der Ludwigsfelder Produktion in Lebensgröße bewundern. 

Adresse/ Öffnungszeiten/ Eintrittspreise

Adresse:



Museum der Stadt Ludwigsfelde
Am Bahnhof 2
14974 Ludwigsfelde

 03378 - 80 46 20
 03378 - 54 72 30
Öffnungszeiten

Montag und Dienstag
Mittwoch, Donnerstag, Freitag:   
Samstag, Sonntag:
1. und 2. Weihnachtsfeiertag:

Schließtage:

Gruppenführung nach vorheriger Terminvereinbarung Voranmeldung unter 03378- 827 119


geschlossen
10:00 - 15:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

An den gesetzlichen Feiertagen ist das Museum geschlossen.


Eintrittspreise

Erwachsene:
Ermäßigte:
Kinder:
Gruppenermäßigungen ab 10 Personen und Familienkarten.


2,50 EUR
1,50 EUR
1,00 EUR



Rollertreffen 2008

Daimler-Benz Flugzeugmotor
Wand der ehemaligen Kommandanten- und späteren Rathausbaracke
Rennboot made in Ludwigsfelde
Schnittmodell eines IFA W 50 Motors
Eine Küche aus den 30er Jahren
Pittilein Kinderroller und sein moderner Nachbau
Bauernstube im Stadtmuseum

Begleiten Sie uns nun ein Stück durch unser Museum.

Im Erdgeschoss findet der Besucher die Exponate zur Technik- und Industriegeschichte. Vom Beginn der Industrialisierung in Gestalt der Daimler-Benz-Flugzeugmotorenwerke ab 1936 kündet u.a. ein Originalmotor des Typs DB 605 A, der in den 40er Jahren auch unter Einsatz von Zwangsarbeitern gefertigt wurde. Parallel zur Werksanlage wurde damals die Wohnsiedlung für mehrere Tausend Beschäftigte errichtet. Dadurch wuchs das ehemalige 300 Einwohner zählende Dorf in kürzester Zeit zur Industriegemeinde an, was u.a. Schulneubauten erforderlich machte.

Auch in den folgenden Jahrzehnten kam jeweils mit einer neuen Phase der Industrialisierung ein neues Wohnviertel in Ludwigsfelde hinzu; die Verbindung zwischen Werk und Siedlung war stets sehr eng. Bekannte Ludwigsfelder Erzeugnisse aus dem 1952 neu gegründeten IWL (Industriewerk Ludwigsfelde) sind das erste zivile deutsche Strahltriebwerk TL 014, die "Dieselameise", der Geländewagen P 3 und das Quartett der Motorroller "Pitty", "Wiesel", "Berlin" und "Troll", die sich bei Sammlern großer Beliebtheit erfreuen.

Ab 1965 bis 1990 wurden über 600.000 LKW der Typen W 50 und L 60 produziert, von denen über 400.000 weltweit in den Export gingen und viele bis heute auf mehreren Kontinenten brav ihren Dienst tun. Übrigens erfuhr Ludwigsfelde mit dem Bandanlauf des W 50 im Jahre 1965 die Statuserhöhung zur Stadt und war damit eine der jüngsten der ehemaligen DDR.

Die Ausstellung über die klassische Heimatgeschichte befindet sich im ersten Obergeschoss des Hauses. Hier wird der Vorgeschichte der Stadt und ihrer Umgebung gedacht. Von der 1996 - 98 ausgegrabenen mittelalterlichen Vorgängersiedlung Damsdorf zeu-gen das Lackprofil eines "liegenden" Brennofens, der rekonstruierte Brunnenkasten sowie ausgewählte Keramikfunde. Die Alltagsumwelt der Vergangenheit wird durch thematische Räume zur Landwirtschaft, dem traditionellen Handwerk, Urgroßmutters Küche und Wäschekammer und das Interieur einer Dorfschule dargestellt. Eine typische Wohnungseinrichtung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vervollständigt diesen Komplex.

Im Dachgeschoss erwartet die Besucher eine regelmäßig wechselnde Ausstellung beheimateter und ortsfremder Künstler.

Wir bieten auch Stadtführungen und solche zu den Sehenswürdigkeiten der umliegenden Dörfer an. Die Führungen sind bitte vorher rechtzeitig anzumelden!

Ansprechpartner
Sachgebiet:
Ansprechpartnerin:

Zum Kontaktformular von Ines Krause Zum Kontaktformular
Museum/ Archiv
Ines Krause
Telefon 03378 - 82 71 19
 


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