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Das Schloß Genshagen, welches den Sitz des Berlin-Brandenburgischen Instituts für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa beherbergt wurde 1880 im eklektizistischen Stil auf den Mauern eines Herrenhauses errichtet. Nachdem es die DDR Zeiten stark in Mitleidenschaft gezogen haben, zeigt es sich heute in frisch renoviertem strahlenden Weiß. Hier treffen sich Menschen aus Deutschland, Polen und Frankreich und auch das Bundeskabinett hat hier schon getagt.
Freien Zugang haben die Besucher zum idyllischen Schlosspark, der nach historischen Plänen wieder hergerichtet wurde und sich im Stil englischer Gärten präsentiert.
Direkt gegenüber befindet sich die Genshagener Kirche, welche vermutlich im 14. Jahrhundert entstand und mehrfach umgebaut wurde. Auf dem Friedhof rund um die Kirche hat der ehemalige Landrat des Kreises Teltow, Ernst von Stubenrauch (1853-1909), seine letzte Ruhestätte gefunden. Sein Lebenswerk, der Bau des Teltow-Kanals, war Grundstein für die Industrialisierung des Berliner Südens.
Von Genshagen aus führen gut ausgeschilderte Wanderwege durch Nadel- und Mischwälder hindurch nach Diedersdorf und Rangsdorf.
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